Wer nach „Almuth Schult schwanger“ sucht, stößt im Netz auf Meldungen aus unterschiedlichen Jahren. Dadurch kann leicht der Eindruck entstehen, die ehemalige deutsche Nationaltorhüterin erwarte aktuell ein Kind. Der aktuelle Stand ist jedoch ein anderer: Almuth Schult ist vierfache Mutter. Ihr viertes Kind, eine Tochter, kam Anfang Oktober 2025 zur Welt. Eine erneute Schwangerschaft ist öffentlich nicht bestätigt.
Die Verwirrung hat einen nachvollziehbaren Hintergrund. Im Februar 2023 hatte Schult ihre zweite Schwangerschaft bekanntgegeben; im August desselben Jahres wurde ihr drittes Kind geboren. Als sie am 31. März 2025 offiziell ihr Karriereende verkündete, bestätigte der Deutsche Fußball-Bund zugleich, dass sie erneut schwanger war und ihr viertes Kind für Oktober erwartet wurde. Die Geburt der Tochter wurde schließlich Anfang Oktober 2025 öffentlich gemacht.
Schults Geschichte ist allerdings weit mehr als eine klassische Prominentenmeldung über Schwangerschaft und Familie. Sie gehört zu den prominentesten Beispielen dafür, wie Mutterschaft und Profisport miteinander verbunden werden können – und welche strukturellen Hindernisse Spielerinnen dabei noch immer erleben.
| Quick Bio | Angaben |
|---|---|
| Vollständiger Name | Almuth Schult |
| Geburtsdatum | 9. Februar 1991 |
| Geburtsort | Dannenberg (Elbe), Niedersachsen |
| Alter | 35 Jahre (Stand: August 2026) |
| Größe | 1,80 Meter |
| Position | Ehemalige Fußballtorhüterin |
| A-Länderspiele | 66 für Deutschland |
| Bedeutende Vereine | VfL Wolfsburg, Angel City FC, Hamburger SV, Kansas City Current |
| Familienstand | Verheiratet |
| Kinder | Vier |
| Jüngstes Kind | Eine Tochter, geboren 2025 |
| Karriereende | Offiziell am 31. März 2025 bekanntgegeben |
| Aktuelle Tätigkeit | Fußball-Expertin für die ARD/Sportschau |
Ist Almuth Schult aktuell schwanger?
Nein – zumindest gibt es dafür mit Stand August 2026 keine verlässliche öffentliche Bestätigung. Die zuletzt offiziell bekannte Schwangerschaft war jene mit ihrem vierten Kind. Der DFB teilte am 31. März 2025 mit, dass Schult Nachwuchs erwarte und die Geburt für Oktober geplant sei.
Anfang Oktober 2025 bestätigte Schult anschließend selbst im RND-Podcast „Almuths Pausen-T“, dass ihre Tochter zur Welt gekommen war. Medienberichte auf Grundlage dieser eigenen Mitteilung bestätigten damit das Ende der Schwangerschaft und den Familienzuwachs auf vier Kinder.
Auch die Sportschau bezeichnete Schult im April 2026 ausdrücklich als vierfache Mutter. Damit besteht kein seriöser Anlass, ältere Schlagzeilen über eine Schwangerschaft als aktuelle Nachricht zu behandeln.
Wie viele Kinder hat Almuth Schult?
Almuth Schult hat vier Kinder. Ihren ersten Nachwuchs bekam sie im April 2020: Zwillinge, einen Jungen und ein Mädchen. Der DFB bestätigte diese Familienkonstellation später ausdrücklich.
Am 16. August 2023 wurde Schult zum dritten Mal Mutter. Nach Angaben des DFB brachte sie einen gesunden Jungen zur Welt. Die Schwangerschaft hatte sie bereits im Februar desselben Jahres öffentlich gemacht.
2025 folgte die dritte bekannte Schwangerschaft. Dieses Mal erwartete sie ihr viertes Kind. Anfang Oktober wurde öffentlich, dass eine weitere Tochter geboren worden war.
Damit besteht die Familie nach öffentlich bestätigtem Stand aus den 2020 geborenen Zwillingen, dem 2023 geborenen Sohn und der 2025 geborenen Tochter. Über Namen und weitere persönliche Details der Kinder berichtet Schult bewusst nur sehr zurückhaltend.
Die Schwangerschaft 2023
Besonders große Aufmerksamkeit erhielt Schults Schwangerschaft im Jahr 2023. Am 3. Februar teilte der DFB mit, dass die damalige Nationaltorhüterin erneut Nachwuchs erwarte. Schult erklärte gegenüber dem NDR, ihre Familie sei sehr glücklich über die Nachricht.
Die Schwangerschaft hatte unmittelbare sportliche Folgen. Schult konnte nicht an der Frauen-Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland teilnehmen. Ein Karriereende plante sie damals jedoch ausdrücklich nicht. Vielmehr erklärte sie, dass sie nach Schwangerschaft und Geburt wieder Fußball spielen wolle, sofern sich dies mit den neuen Anforderungen des Familienlebens vereinbaren lasse.
Dieses Vorhaben setzte sie tatsächlich um. Nach der Geburt ihres Sohnes im August 2023 kehrte Schult 2024 noch einmal in den Leistungssport zurück. Damit wurde ihre Geschichte auch zu einem wichtigen Beispiel für die Situation von Müttern im professionellen Frauenfußball.
Comeback nach der Geburt
Im April 2024 verpflichtete der Hamburger SV Almuth Schult bis zum Saisonende. Das Besondere daran: Der Wechsel erfolgte nach dem Mutterschutz außerhalb des regulären Transferfensters. Möglich wurde das durch entsprechende Bestimmungen in den FIFA-Regelungen und der DFB-Spielordnung.
FIFPRO, die internationale Spielergewerkschaft, bezeichnete Schult als die erste Spielerin in Deutschland, die diese konkrete Regelung für eine Registrierung bei einem neuen Verein nach dem Mutterschutz nutzte. Etwa acht Monate nach der Geburt ihres dritten Kindes unterschrieb sie beim HSV.
Für Schult hatte dieser Schritt eine größere Bedeutung als nur die eigene Rückkehr auf den Platz. Sie arbeitete später gemeinsam mit anderen Spielerinnen mit Erfahrung rund um Schwangerschaft und Mutterschaft an FIFPROs „Postpartum Return to Play Guide“. Das Projekt soll Spielerinnen, Vereinen und medizinischen Teams bessere Orientierung für die Zeit nach einer Geburt geben.
Schon 2020 gelang ihr ein Comeback
Es war nicht Schults erste Rückkehr nach einer Schwangerschaft. Im April 2020 hatte sie Zwillinge bekommen. Zuvor war sie auch wegen einer Schulteroperation längere Zeit ausgefallen. 2021 gelang ihr beim VfL Wolfsburg schließlich die Rückkehr ins Tor.
Gerade für eine Torhüterin sei ein solches Comeback besonders schwierig, erklärte Schult später gegenüber FIFPRO. Anders als Feldspielerinnen würden Torhüterinnen während eines Spiels nur selten eingewechselt. Zwischen erfolgreichem Training und tatsächlicher Spielpraxis könne daher eine erhebliche Lücke liegen.
Schult warnte zudem davor, die körperliche Rückkehr nach einer Geburt zu überstürzen. Spielerinnen benötigten genügend Zeit für Regeneration und den stufenweisen Wiederaufbau der Belastung. Ihre Aussagen beruhen dabei auf eigenen Erfahrungen aus zwei Comebacks während ihrer aktiven Karriere.
Mutterschaft als Thema im Profifußball
Genau an diesem Punkt geht die Geschichte hinter der Suchanfrage „Almuth Schult schwanger“ über reine Prominentenberichterstattung hinaus. Schwangerschaften gehörten während Schults Karriere zu den Themen, bei denen sie öffentlich auf strukturelle Probleme im Frauenfußball aufmerksam machte.
FIFPRO berichtete 2024, dass Schult zu einer internationalen Gruppe von Spielerinnen gehörte, die an Empfehlungen für eine bessere Rückkehr nach Schwangerschaft und Geburt beteiligt waren. Sie forderte unter anderem, dass Vereine entsprechende Strukturen bereits vor einer Schwangerschaft schaffen sollten, anstatt erst zu reagieren, wenn eine Spielerin tatsächlich schwanger wird.
Die internationalen FIFA-Regelungen zu Mutterschaft und Schwangerschaft wurden ab 2021 erheblich ausgebaut. FIFPRO zufolge beinhalteten die damaligen Mindeststandards unter anderem 14 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub. Weitere Regelungen sollen den beruflichen Wiedereinstieg von Spielerinnen erleichtern.
Schults eigenes Comeback beim HSV zeigte praktisch, welche Wirkung solche Regeln haben können: Ohne die Sonderbestimmung für die Rückkehr aus dem Mutterschutz wäre eine Registrierung außerhalb des üblichen Transferfensters nicht in derselben Form möglich gewesen.
Karriereende während der Schwangerschaft
Am 31. März 2025 gab Schult offiziell ihr Ende als aktive Torhüterin bekannt. Zuletzt hatte sie für Kansas City Current in der US-amerikanischen National Women’s Soccer League gespielt. Der amerikanische Klub hatte sie im August 2024 bis zum Ende der Saison verpflichtet.
Zeitgleich mit der Mitteilung zum Karriereende wurde bekannt, dass Schult ihr viertes Kind erwartete. Die Schwangerschaft war damit öffentlich bestätigt – sie ist jedoch nicht mit einer aktuell bestehenden Schwangerschaft im Jahr 2026 zu verwechseln.
Ihre aktive Laufbahn endete mit einer außergewöhnlichen Bilanz. Schult absolvierte 66 A-Länderspiele. 2013 gehörte sie zum deutschen Europameister-Team, 2016 gewann sie als Nummer eins bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold. Mit dem VfL Wolfsburg wurde sie 2014 Champions-League-Siegerin, sechsmal Deutsche Meisterin und achtmal DFB-Pokalsiegerin.
Von Wolfsburg bis Kansas City
Schult begann bereits als Kind mit dem Fußball. Zu ihren frühen Stationen gehörten der Hamburger SV, der Magdeburger FFC und der SC 07 Bad Neuenahr. 2013 wechselte sie zum VfL Wolfsburg, wo sie den größten Teil ihrer Vereinskarriere verbrachte und zahlreiche nationale und internationale Titel gewann.
Nach neun Jahren in Wolfsburg wechselte sie 2022 zum Angel City FC nach Los Angeles. 2024 folgte nach der Geburt ihres dritten Kindes das kurze Comeback beim Hamburger SV. Im August desselben Jahres unterschrieb sie anschließend bei Kansas City Current und spielte erneut in den USA.
Diese Stationen sind für die Einordnung ihres Familienlebens relevant: Schult versuchte über mehrere Jahre hinweg, internationale Profikarriere und Mutterschaft miteinander zu verbinden – ein Thema, über das sie inzwischen auch öffentlich spricht.
Wer ist der Ehemann?
Bestätigt ist, dass Almuth Schult verheiratet ist. Der DFB berichtete bereits 2023, dass sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern im niedersächsischen Wendland lebte.
Über ihren Ehemann selbst hält Schult jedoch weitgehend die Privatsphäre aufrecht. Auch auf ihrer offiziellen Website wird sie als verheiratet beschrieben, ohne den Partner ausführlich öffentlich vorzustellen. Deshalb sollten Namen oder biografische Angaben, die auf nicht verifizierten Promi-Seiten kursieren, nicht als gesicherte Fakten übernommen werden.
Ähnliches gilt für ihre Kinder. Öffentlich bekannt sind Zahl, Geburtsjahre und teilweise Geschlecht der Kinder; weitere private Informationen gehören nicht automatisch zum öffentlichen Teil ihrer Biografie.
Heute als ARD-Expertin
Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere blieb Almuth Schult dem Fußball eng verbunden. Sie arbeitet als Expertin und Co-Kommentatorin für die ARD und die Sportschau. Bereits 2025 war sie unter anderem bei der Frauen-Europameisterschaft im Einsatz.
Auch 2026 setzte sie diese Tätigkeit fort. Die Sportschau führte sie im Frühjahr ausdrücklich als ARD-WM-Expertin, und während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 analysierte sie Spiele und Entwicklungen rund um das deutsche Team.
Damit hat sich ihre öffentliche Rolle verändert: Aus der Nationaltorhüterin ist eine Medienexpertin geworden, die neben taktischen und sportlichen Fragen auch über Arbeitsbedingungen, Gleichstellung und die Vereinbarkeit von Familie und Leistungssport spricht.
Warum wird „Almuth Schult schwanger“ weiterhin gesucht?
Dass die Suchanfrage weiterhin auftaucht, dürfte vor allem mit mehreren zeitlich getrennten Schwangerschaftsmeldungen zusammenhängen. 2023 berichteten DFB und Medien über ihre Schwangerschaft mit dem dritten Kind; 2025 folgte die Nachricht über eine weitere Schwangerschaft. Beide Meldungen bleiben über Suchmaschinen auffindbar.
Wer nur eine ältere Überschrift sieht, kann deshalb leicht übersehen, dass sich die Situation inzwischen geändert hat. Der verifizierte aktuelle Stand lautet: Das 2025 erwartete vierte Kind wurde geboren; Schult ist vierfache Mutter. Eine weitere Schwangerschaft wurde nicht öffentlich bestätigt.
Gerüchte und bestätigte Fakten
Bei privaten Themen wie Schwangerschaften ist eine klare Trennung besonders wichtig. Bestätigt sind die Geburt der Zwillinge im Jahr 2020, die Geburt des dritten Kindes im August 2023, die Schwangerschaft mit dem vierten Kind im Jahr 2025 und die anschließende Geburt einer Tochter.
Nicht bestätigt ist dagegen eine neue Schwangerschaft nach der Geburt 2025. Ebenso gibt es keinen seriösen Grund, aus Fotos, Kleidung oder körperlichen Veränderungen auf eine Schwangerschaft zu schließen. Ohne eine eigene Aussage Schults oder eine belastbare Bestätigung durch verlässliche Quellen wäre eine solche Behauptung reine Spekulation.
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FAQs
Ist Almuth Schult 2026 schwanger?
Eine aktuelle Schwangerschaft ist nicht öffentlich bestätigt. Die zuletzt bekannte Schwangerschaft endete mit der Geburt ihres vierten Kindes, einer Tochter, im Herbst 2025. Im April 2026 bezeichnete die Sportschau Schult als vierfache Mutter.
Wie viele Kinder hat Almuth Schult?
Almuth Schult hat vier Kinder: 2020 bekam sie Zwillinge – einen Jungen und ein Mädchen –, im August 2023 einen weiteren Sohn und 2025 eine Tochter.
Wann wurde Almuth Schults viertes Kind geboren?
Die Geburt wurde Anfang Oktober 2025 öffentlich bekannt. Schult bestätigte in ihrem Podcast, dass ihre Tochter zur Welt gekommen war.
Ist Almuth Schult verheiratet?
Ja. Der DFB und ihre offizielle Website bestätigen, dass Almuth Schult verheiratet ist. Details über ihren Ehemann hält sie weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Hat Almuth Schult nach ihren Schwangerschaften wieder Fußball gespielt?
Ja. Nach der Geburt ihrer Zwillinge kehrte sie beim VfL Wolfsburg in den Leistungssport zurück. Nach der Geburt ihres dritten Kindes 2023 unterschrieb sie im April 2024 beim Hamburger SV und wechselte später zu Kansas City Current.
Warum beendete Almuth Schult ihre Karriere?
Schult gab ihr Karriereende offiziell am 31. März 2025 bekannt. Der DFB bestätigte dabei zugleich ihre vierte Schwangerschaft. Ihre aktive Vereinskarriere hatte zuletzt zu Kansas City Current geführt.
Was macht Almuth Schult heute?
Sie arbeitet als Fußball-Expertin für die ARD und Sportschau. Auch 2026 war sie als Expertin rund um die Fußball-Weltmeisterschaft im Einsatz.
Fazit
Die Frage „Ist Almuth Schult schwanger?“ lässt sich nach dem aktuellen, öffentlich belegten Stand eindeutig einordnen: Die ehemalige Nationaltorhüterin ist vierfache Mutter; ihre zuletzt bestätigte Schwangerschaft endete 2025 mit der Geburt einer Tochter. Eine neue Schwangerschaft ist nicht öffentlich bestätigt.
Schults Familiengeschichte ist zugleich eng mit einem größeren Thema verbunden. Sie kehrte nach Schwangerschaften mehrfach in den Profifußball zurück, nutzte als erste Spielerin in Deutschland eine spezielle FIFA-Regelung für den Wiedereinstieg nach dem Mutterschutz und beteiligte sich bei FIFPRO an der Entwicklung von Empfehlungen für Spielerinnen nach einer Geburt.
Heute steht die Olympiasiegerin nicht mehr selbst zwischen den Pfosten, bleibt dem Fußball aber als ARD-Expertin erhalten. Ihr Weg macht sie damit nicht nur wegen ihrer sportlichen Titel relevant, sondern auch wegen ihres Beitrags zur Debatte darüber, wie Familie, Mutterschaft und eine Karriere im Spitzensport besser miteinander vereinbart werden können.
